Pyrolyse I

erste Gehversuche mit selbstgebautem Ofen


1. Chrysantas ausgedienter Einmachkessel, eine alte Gurkendose, ein Rohr - das Material für Florians ersten Pyrolyseofen.




2. Sägespäne, Rindenmulch, Kleinholz, getrocknete Knöterichstängel vom Elzufer werden möglichst luftfrei in die Dose gepresst. Die wandert kopfüber in den Einmachkessel.





3. Außenrum um die Gurkendose wird groberes Brennmaterial luftig gesteckt, obendrauf Papier und Kleinzeugs aufgehäuft und das Ganze angezündet.




4. Wenn's schön brennt, das Ofenrohr aufsetzen. Das Innere der Gurkendose soll verkohlen, nicht verbrennen, und wird mit Wasser abgelöscht, bevor es zu Asche zerfällt.




5. Eins wird gleich klar:
Nur theoretisch erklärt ruft die Pyrolyse oft ein Gähnen hervor.
Wenn aber das Feuerle brennt, will ein jeder gleich wissen, was das ist.




6. Das Feuer will einfach nicht so recht lodern. Das langt niemals zur Herstellung der begehrten PAK-freien Aktivkohle (PAK = Polyaromatische Kohlenwasserstoffe). Das Material wird lediglich angekokelt. Es ist halt ein erster Versuch - auf jeden Fall ein großer Spaß und eine schöne erste Pyrolyse-Erfahrung, bei der wir viel lernen!