Terra Preta

- die revolutionäre Schwarzerde aus dem Amazonasgebiet

Mit Terra Preta wird der Boden dauerhaft verbessert, während sich herkömmlicher Humus verbraucht!
Gute Terra Preta-Videos auf You Tube

Die drei Geheimnisse der Terra Preta:

  1. Pflanzenkohle (→ Pyrolyse)
  2. Fermentation (EM)
  3. Nährstoffreiche Abfälle

anschaulich dargestellt unter www.triaterra.de → Infoseiten EM&Terra Preta → Geschichte und Theorie der Terra Preta

Wir haben begonnen 2016

  1. mit dem Einsatz gebrauchsfertiger Terra Preta (Haus & Balkon) von Palaterra zur Befüllung unseres Hochbeetes am Bürgerzentrum „Rotes Haus“
  2. mit dem Einsatz von selbst hergestelltem Pflanzenkohle-Bokashi von Tria Terra, das durch die Vererdung zur Terra Preta wird
  3. mit dem Einsatz von selbst hergestellter Pflanzenkohle (Link Pyrolyse auf unserer Webseite)
    • mit selbstgebautem Pyrolyseofen
    • mit Kochtopf im Schwedenofen


Wir machen weiter 2018

4. mit der Herstellung eigener Terra Preta

zu 4: die Herstellung eigener Terra Preta
Am 24.01.2018 treffen wir uns im Mitmachgarten mit den Zutaten für die Herstellung eigener Terra Preta, pro 10-Liter-Eimer:

2 l Pflanzenkohle (hergestellt im Chantico-Terrassenofen beim Apfelfest 2017)
3 l Bio-Pferdemist
4 l halbfertiger Kompost (statt Grünschnitt oder geschreddertem Baumschnitt)
1/2 l Gesteinsmehl
1/2 l Erde
1/2 Tasse Effektive Mikroorganismen in so viel Wasser, dass die Mischung damit gut feucht wird

(Rezept laut Internetseite www.chantico-terrassenofen.de)

Alles schön vermengen!

Und randvoll feste in Eimer stopfen. Nach unten soll er geöffnet sein, nach oben gut abgedeckt. In unserem Fall macht er Kopfstand. So bleibt er nun etwa fünf Wochen stehen, in denen hoffentlich der Fermentationsprozess abläuft. Dann berichten wir weiter.




zu 1: gebrauchsfertige Terra Preta

z.B. von Palaterra www.palaterra.eu (Vertrieb über Dehner Gartencenter)

Am 24.5.2016 haben wir das behindertengerechte Hochbeet am „Roten Haus“ befüllt und bepflanzt. Wir danken der Fa. Palaterra für die großzügige Bereitstellung des Drainagematerials und der Terra Preta Haus & Balkon, die für Hochbeete besonders geeignet ist.



Pflanzaktion


Festliche Übergabe




Das Hochbeet am 5. August

Interessante Informationen von Palaterra hier als pdf oder unter www.das-gold-der-erde.de → Die neue Terra Preta → Produkteigenschaften:

„Die neue Terra Preta ist ein nährstoffreiches Humussubstrat, in dem sämtliche Nährstoffe stabil gebunden sind und deshalb nicht ausgewaschen werden. Über biochemische Wirkungsmechanismen werden die Nährstoffe pflanzenbedarfsgerecht zur Verfügung gestellt, sodass die Pflanzen stets optimal versorgt sind. Dies geschieht einerseits über sehr gute chemisch-physikalische Eigenschaften und andererseits über eine besonders ausgewogene Population von Mikroorganismen und Bodenpilzen, die sich in ihrer Wirkung ergänzen.
Darüber hinaus weist das Humussubstrat als Bodenhilfsstoff hervorragende bodenbildende Eigenschaften auf, wie z.B. effektiver und aktiver Dauerhumusaufbau. Wenn beispielsweise ein gartenbaulich- oder landwirtschaftlich genutzter Boden mit der neuen Terra Preta aufbereitet wird, dann können die positiven Eigenschaften auf den behandelten Boden übertragen werden. Die derart behandelten Böden behalten über viele Jahre ihre Wirkungskraft, z.B. Nährstoffhaltevermögen und Humusbildung.
Weitere positive Effekte der neuen Terra Preta-Kultursubstrate und -Bodenhilfsstoffe sind hohe Wasserspeicherfähigkeit und gute Durchlüftung, beides Eigenschaften, die die Qualität und Produktivität von Kultursubstraten und Böden maßgeblich mitbestimmen.
Die Terra Preta-Kultursubstrate und Bodenhilfsstoffe können sowohl in der professionellen gewerblichen Anwendung als auch im Hobbygartenbau eingesetzt werden.

Kundennutzen

  • Verbessertes Pflanzenwachstum und Reduzierung der Ausfallquoten bei Neupflanzung
  • Reduzierung des Wasserverbrauchs
  • Geringerer Arbeitsaufwand für die Bewässerung
  • Reduzierung des Düngeraufwands um ca. 80 %
  • Lange Nutzungsdauer durch geringe Nährstoffauswaschung
  • Einfache Anwendung – auch die Einbringung in bestehende Kulturen ist möglich“